Kurzporträt

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Kurzporträt

Die Arge Krebs NW gewährt Rehabilitationsleistungen auf Grundlage ihrer Satzung und der gemeinsamen Richtlinien der Träger der gesetzlichen Kranken- und Rentenversicherung über die Umsetzung der entsprechenden Bestimmungen im Sozialgesetzbuch. Sie bewilligt in der Regel bis zum Ablauf eines Jahres nach Ende einer akuten Krebsbehandlung eine Rehabilitation. Bei medizinischer Notwendigkeit ist bis zu zwei Jahre nach Abschluss der Behandlung eine erste oder weitere Rehabilitation möglich. Onkologische Rehabilitationen werden von den Patienten gemeinsam mit Ärzten und/oder Krankenhaus-Sozialdiensten beantragt. Sie dauern in der Regel drei Wochen. Durchgeführt werden sie ambulant oder stationär in spezialisierten Kliniken, die je nach Krebsart verschiedene Therapien und medizinische Anwendungen anbieten. Zum Spektrum gehören beispielsweise Ergotherapie, Sportangebote und psychologische Betreuung.

Die Arge Krebs NW führt für ihre neun Mitgliedsorganisationen Leistungen zur onkologischen Rehabilitation der dort Versicherten mit Wohnsitz in Nordrhein-Westfalen durch. Sie gewährt zudem zum Beispiel Leistungen zur wirtschaftlichen Absicherung der Patienten während der Rehabilitation. Sie fördert Forschung im Bereich onkologische Rehabilitation und unterstützt Selbsthilfeorganisationen von Krebserkrankten mit Zuschüssen für Aktionen mit Bezug zur Rehabilitation.

Die Arge Krebs NW wurde 1956 gegründet. Ihr Sitz ist in Bochum. Sie ist organisatorisch der Deutschen Rentenversicherung Knappschaft-Bahn-See angegliedert. Sie ist bundesweit die einzige Einrichtung dieser Art und als Arbeitsgemeinschaft nach § 94 SGB X im Sozialgesetzbuch verankert. Aufsichtsbehörde ist das nordrhein-westfälische Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales. Vorstandsvorsitzender ist Thomas Keck, Erster Direktor der Deutschen Rentenversicherung Westfalen.